Mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Förderbank des Bundes und der Länder auch im vergangenen Jahr wieder Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Kommunen im Kreis Gütersloh unterstützt. Schwerpunktmäßig gefördert wurden Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation.

Insgesamt 503,0 Millionen Euro (2019: 204,1 Millionen Euro) für 5.524 Projekte (2019: 3.471 Projekte) stellte die KfW im Kreis zur Verfügung.

Von diesen 503 Millionen Euro entfielen 240 Millionen Euro auf die Bereiche Wohnen und Leben sowie Energiewende. Dazu zählt zum Beispiel die Förderung energieeffizienten Bauens oder Sanierens oder das auch Baukindergeld, welches 612 Mal in Anspruch genommen wurde. Dieser Zuschuss soll es Familien mit Kindern und Alleinerziehenden erleichtern, ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu finanzieren. Das Baukindergeld war – auch auf Initiative von Ralph Brinkhaus – im September 2018 neu eingeführt worden und hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Die Steigerung des Gesamtvolumens der staatlichen Förderung um über 240 % im Vergleich zum Vorjahr (2019) ist vor allem auf die gezahlten Corona-Hilfen für notleidende Betriebe zurückzuführen. Im zurückliegenden Jahr 2020 wurden in 570 Fällen Hilfen in Höhe von 152,2 Millionen Euro an Unternehmen im Kreis ausgezahlt.

Ralph Brinkhaus: „Die Förderung durch die KfW mit ihren unterschiedlichen Angeboten ist ein Erfolgsmodell. Es freut mich, dass sie auch im Kreis Gütersloh von vielen Familien und Unternehmern so gut angenommen wird. Gleichzeitig ist sie auch ein gutes Instrument, um gesellschaftliche Notwendigkeiten – wie die Schaffung von Wohnraum und die energetische Sanierung unseres Gebäudebestandes – zu unterstützen. Ihre hohe Flexibilität hat die KfW in der derzeitigen Krise bewiesen und staatliche Hilfen an Unternehmen in der Region weitergeleitet.“

 

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