Landes- und Bundesmittel für Neubau eines Geh- und Radwegs in Langenberg

Moderne Mobilität für den Landkreis Gütersloh: Die Landesregierung veröffentlichte jetzt den ersten Teil des „Förderprogramms Nahmobilität 2021“, mit dem der Rad- und Fußgängerverkehr sicherer und attraktiver wird: Satte 2,27 Mio. Euro an Landes- und Bundesmitteln fließen dafür an die Kreisverwaltung. Die gute Nachricht überbrachten der Landtagsabgeordnete André Kuper sowie der Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus (beide CDU).

Von den Mitteln soll ein Geh- und Radweg entlang der K 55 Stromberger Straße und Matheweg von der Kreisgrenze bis zum Ortseingang Langenberg neu gebaut werden. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen 2,52 Millionen Euro. „Nicht erst seit der Corona-Pandemie erlebt das Fahrrad einen wahren Boom. Immer mehr Menschen nutzen ihr Rad oder E-Bike in der Freizeit und für den täglichen Weg zur Arbeit. Gut ausgebaute Rad- und Fußwege bedeuten neben mehr Sicherheit auch mehr Lebensqualität“, erklärte André Kuper. „Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen Städte und Gemeinden finanziell, den Rad- und Fußgängerverkehr vor Ort zu verbessern. Wir wollen mit der Förderung der Nahmobilität ein attraktives Verkehrswegenetz ausbauen, aus dem jeder Einzelne wählen kann. Damit leben wir nicht nur gesünder, sondern tun auch etwas für das Klima.“

Insgesamt werden 156 Maßnahmen rund um die Nahmobilität in ganz Nordrhein-Westfalen mit rund 50 Millionen Euro gefördert. Erstmals beteiligt sich auch der Bund mit hohen Summen an den Projekten vor Ort. „Die Instandhaltung und der Ausbau unserer Infrastruktur – gerade auch im ländlichen Bereich – ist ein wesentlicher Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Daher freue ich mich sehr, dass wir durch die Maßnahmen an der K 55 sehen, wo der Bund konkrete Projekte vor Ort fördert und zu einer Attraktivitätssteigerung für Radfahrerinnen und Radfahrer beiträgt“, betont Ralph Brinkhaus.

 

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