In vielen tausend Stunden haben die ehrenamtlichen Kräfte des THW bereits in den betroffenen Flutgebieten in NRW und Rheinland-Pfalz ganz unbürokratisch angepackt, gerettet und geholfen. So auch die Ortsgruppe Gütersloh.
„Wir sind allen Helferinnen und Helfern zu tiefem Dank verpflichtet,“ sagte Ralph Brinkhaus anlässlich eines Besuchs des Übungsdienstes der Ortsgruppe Gütersloh.
 
Brinkhaus schlägt für künftige Katastrophenfälle eine zivile Reserve an Ehrenamtlichen vor, die spontan ihr Wissen und ihre Fähigkeiten koordiniert einbringen können, wenn schnelle Hilfe benötigt wird: „Hätten wir eine Datenbank mit diesen Menschen, die zwar nicht für die Hilfsorganisationen arbeiten, aber trotzdem anpacken wollen, dann hätten wir eine zivile Reserve und könnten im Ernstfall auf viele Leute mit verschiedenen Fähigkeiten zurückgreifen.“
 
„Es freut mich, dass die Ortsgruppe des THW um den Ortsbeauftragten Marc Scheuffler und seinem Stellvertreter Thomas Warwel in diesem Jahr zwei neue Fahrzeuge durch den Bund erhalten haben. Im Frühjahr einen Mannschaftslastwagen für 143.000 Euro und ganz frisch eingetroffen ein Mannschaftstransportwagen für 65.000 Euro. Eine zuverlässige wie zeitgemäße Ausstattung unserer Hilfs- und Rettungsorganisationen ist mir ein persönliches Anliegen. Dafür werde ich mich auch künftig einsetzen,“ zog Brinkhaus nach dem Besuch ein Fazit.