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Endlagersuche: Kreis Gütersloh nicht mehr im Suchraum

28. Oktober 2026

Der Kreis Gütersloh gehört nicht mehr zu den Gebieten, die für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Frage kommen. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsstand hervor, den die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) veröffentlicht hat. Es ist der letzte Zwischenstand, bevor die BGE Ende 2027 die Standortregionen für die Erkundung vorschlägt. Die betrachtete Fläche schrumpft damit auf weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes. 2025 waren es noch rund 25 Prozent, darunter fast der gesamte Kreis Gütersloh. Die verbleibenden Gebiete liegen in Süd- und Ostdeutschland sowie im Norden und Nordwesten.

Als Bundestagsabgeordneter begrüßte ich, dass die Suche weiter Schritt für Schritt vorankommt. Entscheidend ist, dass die Standortwahl auf wissenschaftlicher Grundlage getroffen wird und nicht nach politischen Erwägungen. Die BGE hat dafür Millionen geologischer Datensätze ausgewertet.

Niemand möchte ein Endlager in seiner Nachbarschaft haben. Das ist verständlich. Trotzdem ist die Suche nach einem sicheren Ort eine Herausforderung, die wir als Land lösen müssen. Deshalb bin ich solidarisch mit den Regionen, die weiter im Suchraum sind. Für den Kreis Gütersloh heißt das heute aber: einmal durchatmen.

Ziel des Verfahrens ist es, den Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für die hochradioaktiven Abfälle in Deutschland zu finden.