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Brinkhaus kritisiert Abbruch der Sondierungsgespräche durch die FDP

Ralph Brinkhaus, direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Gütersloh, hat den einseitigen Abbruch der Sondierungsgespräche durch die FDP am späten Sonntagabend kritisiert: „Damit hat eine weitere Partei ihre Interessen über die Interessen des Landes gestellt. Nach der SPD verweigert sich nun auch die FDP, an der Bildung einer neuen Regierung mitzuwirken.“

Das Wahlergebnis vom September war sicher eine Herausforderung. „Aber“, so Brinkhaus, „es ist unsere Aufgabe, uns als Demokraten dieser Herausforderung zu stellen. Deutschland braucht gerade jetzt schnell eine handlungsfähige Regierung. Wir dürfen uns dieser Verantwortung nicht entziehen. Es kann im Übrigen nicht richtig sein, die Wähler so oft wählen zu lassen, bis den Parteien das Ergebnis passt. Demokratie bedeutet immer, dass man Kompromisse eingehen muss – die CDU ist dazu bereit gewesen.“